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Allgemeine Lage

Der DWD warnt seit 48 Stunden vor einer zunehmenden Unwetterlage mit heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen für den Bereich Norddeutschland.

Ab 101430ZAug26 wird durch den DWD der Großraum Hamburg als Fokus angesehen.

Der DWD prognostiziert den Durchzug der Unwetterlage von 101900ZAug26 bis 102200ZAug26 aus südwestlicher nach nordöstlicher Richtung. Es ist mit orkanartigen Böen 103-117km/h (Bft 11) und Starkregen 85l/qm zu rechnen.

Es gelten entsprechende Warnmeldungen der Behörden an die Bevölkerung

Die BOS und HiOrg´s  sind für den potenziellen Ausnahmezustand in Bereitschaft versetzt, um das zusätzliche zu erwartende Einsatzaufkommen zu bewältigen.

Lage Wasserrettung

Der Meldekopf Wasserrettung hat die Schnell Einsatz Gruppen und Fachgruppen der DLRG Hamburg um 101618ZAug26 alarmiert.


Mit diesem Szenario wurde eine Alarmmeldung über die Divera/App an die Mitglieder der SEG-Wasserrettung ausgelöst und die Einheiten für diese Übung in Marsch gesetzt...

Am Neuländer See waren mehrere Personen vermisst. Aufgrund der angenommenen Wettersituation musste zudem davon ausgegangen werden, dass sich darunter möglicherweise verletzte Personen befanden. Für die Einsatzkräfte bedeutete dies eine anspruchsvolle Lage, bei der mehrere Einsatzaufträge gleichzeitig bewältigt werden mussten.

Die Suche wurde unmittelbar auf verschiedene Bereiche ausgeweitet. Einsatzkräfte kontrollierten das Ufer und suchten im Flachwasser nach den Vermissten. Parallel dazu übernahmen Rettungshundeteams Suchabschnitte an Land und durchkämmten dort gezielt die zugewiesenen Bereiche.

Unterstützung kam auch aus der Luft: Drohnen verschafften den Einsatzkräften einen Überblick über das weitläufige Gelände und ergänzten die Suchmaßnahmen am Boden und auf dem Wasser. So konnten unterschiedliche Bereiche gleichzeitig beobachtet und abgesucht werden.

Auch auf dem See selbst waren Einsatzkräfte im Einsatz. Mit den beiden Motorrettungsbooten Greif 3 und Greif 18 wurden Suchbereiche abgefahren und sowohl Personen als auch Einsatzkräfte transportiert. Verletzte und unverletzte Personen mussten ebenso sicher von einem Einsatzort zum nächsten gebracht werden wie die Rettungshundeteams, die für ihre jeweiligen Suchaufträge in unterschiedliche Bereiche verlegt wurden.

Die Einsatzlage blieb dabei ständig in Bewegung. Neue Informationen mussten aufgenommen und weitergegeben, Suchbereiche angepasst sowie Einsatzkräfte und Material gezielt koordiniert werden. Immer wieder galt es, schnell zu entscheiden, wo Kräfte benötigt wurden und wie Personen und Teams möglichst effektiv in die jeweiligen Einsatzbereiche gebracht werden konnten.

Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte zu Land, auf dem Wasser und aus der Luft war dabei ein entscheidender Bestandteil der Suchaktion. Nur durch die enge Abstimmung aller beteiligten Kräfte konnten die unterschiedlichen Einsatzaufträge parallel bearbeitet und die Suche am Neuländer See umfassend durchgeführt werden.

 

Ein Dank für die gelungene Übung geht an dieser Stelle an die Beteiligten von den Schnell-Einsatz-Gruppen der DLRG aus Harburg, Bergedorf und Wandsbek, sowie die Fachgruppe Strömungsrettung und den Unterstützungskräften von der BRH – Rettungshundestaffel Hamburg und Harburg.

 

 

 

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